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Neue Daten zur Therapie solider Tumore

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Oncolytics Biotech® Inc. gab heute die Veröffentlichung präklinischer Daten bekannt, die die synergistische Antikrebsaktivität von Pelareorep in Kombination mit einer T-Zelltherapie mit chimären Antigenrezeptoren (CAR) bei soliden Tumoren belegen. Die Veröffentlichung mit dem Titel „Oncolytic virus-mediated expansion of dual-specific CAR T cells Improves Effectiveness against Solid Tumors in Mouses“ wurde in Science Translational Medicine in Zusammenarbeit mit Forschern mehrerer renommierter Institutionen, darunter der Mayo Clinic und der Duke University, veröffentlicht. Den Link zum Papier finden Sie hier.

„Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse in einer so einflussreichen Zeitschrift stellt eine wichtige externe Bestätigung ihrer Bedeutung dar“, sagte Thomas Heineman, MD, Ph.D., Chief Medical Officer von Oncolytics Biotech Inc. „Während CAR-T-Zellen langfristig generiert wurden Heilungen bei hämatologischen Malignomen1 haben die immunsuppressiven Tumormikroumgebungen (TMEs) von soliden Organkrebsen ihre Wirksamkeit bei diesen Indikationen bisher begrenzt. Es wurde wiederholt gezeigt, dass Pelareorep immunsuppressive TMEs umkehrt, und in der vorliegenden Veröffentlichung wird gezeigt, dass Pelareorep die Wirksamkeit von CAR-T-Zellen in mehreren murinen soliden Tumormodellen ermöglicht. Dies ist eine aussagekräftige Erkenntnis, die, wenn sie in die Klinik übertragen wird, die Prognose von Patienten mit einer Vielzahl von hochprävalenten Krebsarten erheblich verbessern könnte, indem sie eine neuartige und potenziell dauerhafte Behandlungsoption bietet. Durch den Nachweis der Fähigkeit, die T-Zell-Persistenz zu verbessern, das Austreten von Antigenen zu reduzieren und herausfordernde TMEs bei soliden Tumoren zu überwinden, adressiert die Aufnahme von Pelareorep die drei schwierigsten Hindernisse für eine wirksame CAR-T-Therapie.“

Andrew de Guttadauro, President von Oncolytics Biotech US und Global Head of Business Development, fügte hinzu: „Trotz der Revolutionierung der Behandlung bestimmter Krebsarten und des Umsatzes von über einer Milliarde Dollar im letzten Jahr dienen CART-Therapien derzeit nur einer kleinen Untergruppe von Patienten, die an hämatologischen Erkrankungen leiden bösartige Erkrankungen. Mit diesen neuesten Ergebnissen haben wir jetzt starke präklinische Beweise dafür, dass Pelareorep den Wert von CART-Therapien voll ausschöpfen kann, indem es ihr kommerzielles Potenzial auf den deutlich größeren Markt von Krebspatienten ausdehnt, die gegen solide Tumore kämpfen.“

Präklinische Studien, die in der Veröffentlichung veröffentlicht wurden, bewerteten die Persistenz und Wirksamkeit von Pelareorep-beladenen CAR-T-Zellen („CAR/Pela-Therapie“) in mehreren murinen soliden Tumormodellen. Die Wirkungen der Kombination einer CAR/Pela-Therapie mit einer anschließenden intravenösen Gabe von Pelareorep („Pelareorep-Boost“) wurden ebenfalls untersucht. Zu den wichtigsten Daten und Schlussfolgerungen aus dem Papier gehören:

• Die Persistenz und Anti-Krebs-Aktivität von CAR-T-Zellen verbesserte sich drastisch, wenn sie mit Pelareorep beladen wurden. Im Vergleich zu beiden Behandlungen allein führte die Behandlung mit der CAR/Pela-Therapie zu statistisch signifikanten Überlebensvorteilen in murinen Haut- und Hirntumormodellen.

• Die CAR/Pela-Therapie, gefolgt von einer Pelareorep-Verstärkung, führte zu einer verbesserten Wirksamkeit in murinen Haut- und Gehirnkrebsmodellen und zu Tumorheilungen bei >80 % der behandelten Mäuse in jedem Modell.

• Die Beladung von CAR-T-Zellen mit Pelareoep führte zu einem verbesserten Targeting von Krebszellen und verhinderte ein Antigen-Escape in vivo, indem CAR-T-Zellen mit doppelter Spezifität erzeugt wurden, die auf ihr entworfenes Antigen und das native T-Zell-Rezeptor-Antigen abzielen. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass die CAR/Pela-Therapie im Vergleich zur Behandlung mit CAR-T-Zellen allein einen länger anhaltenden therapeutischen Nutzen bieten kann.

Dr. Matt Coffey, President und Chief Executive Officer von Oncolytics Biotech Inc. und Co-Autor des Papiers, kommentierte: „Diese aufregenden Ergebnisse sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir die Zusammenarbeit mit wichtigen Meinungsführern und führenden Forschungseinrichtungen nutzen, um das Potenzial von Pelareorep zu erweitern therapeutische Wirkung. Dadurch können wir uns in erster Linie auf unser führendes Brustkrebsprogramm konzentrieren, das gezeigt hat, wie die Fähigkeit von Pelareorep, die Infiltration von Tumor-T-Zellen zu fördern, zu Synergien mit Checkpoint-Inhibitoren in der Klinik führt. Diese neu veröffentlichten präklinischen Ergebnisse zeigen, dass die synergistischen Vorteile von Pelareorep sogar über Checkpoint-Inhibitoren hinausgehen und eine Möglichkeit aufzeigen, unsere adressierbare Patientenpopulation zu vergrößern. Während wir diese Gelegenheit weiter verfolgen, beabsichtigen wir, Beziehungen zu akademischen oder Industriepartnern zu nutzen, damit wir unsere klinischen und Unternehmensziele weiterhin effizient umsetzen können.“

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Chefredakteurin von eTurboNew ist Linda Hohnholz. Sie arbeitet in der eTN-Zentrale in Honolulu, Hawaii.

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