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Neuer Bericht verbindet Psoriasis-Krankheit und psychische Gesundheit

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Die Psoriasis ist eine entzündliche Erkrankung, die Haut und Gelenke betrifft. Juckende, schuppige Hautstellen sind vielleicht das häufigste Symptom. Aber die Psoriasis-Krankheit geht viel tiefer. Für viele ist eine der schwierigsten Herausforderungen im Leben mit Psoriasis-Erkrankung ihre starke Auswirkung auf die psychische Gesundheit. Heute veröffentlicht die IFPA – die globale Organisation für Menschen mit Psoriasis-Krankheit – einen Bericht, der die symbiotische Beziehung zwischen Psoriasis-Krankheit, Depression und Angst untersucht.             

Das Leben mit einer sichtbaren Krankheit kann verheerend sein. „Ich habe Ende 2015 einen Schub erlebt“, sagt Reena Ruparelia aus Kanada. „Meine Hände und Füße waren mit Plaques und Rissen übersät. Ich trug Plastikfolie und Handschuhe, um mit Feuchtigkeit versorgt zu bleiben. Eines Tages bei der Arbeit nahm ich sie ab, starrte auf meine Hände und bekam eine Panikattacke. Ich konnte nicht glauben, wie schlimm es geworden war. Ich nahm ein Taxi nach Hause und war drei Monate im Arbeitsunfähigkeitsurlaub.“

Reenas Erfahrung ist nicht einzigartig. Tatsächlich zeigen neueste Forschungsergebnisse, dass mehr als 25 % der Menschen mit Psoriasis-Erkrankung Anzeichen einer Depression zeigen und bis zu 48 % unter Angstzuständen leiden – mehr als jede andere Hauterkrankung. Auch die Invaliditäts- und Suizidraten sind bei Menschen mit Psoriasis-Erkrankung höher. Die psychische Belastung wird zunehmend als wesentlicher Teil der Krankheit anerkannt.

Dieselben Entzündungsmediatoren sind sowohl bei Psoriasis-Erkrankungen als auch bei Depressionen beteiligt. Infolgedessen geraten Menschen, die mit dieser Krankheit leben, in einen Teufelskreis: Die Psoriasis-Erkrankung verursacht Depressionen und Angstzustände, und im Gegenzug verursachen Depressionen und Angstzustände Krankheitsschübe. Der neue Bericht der IFPA mit dem Titel „Inside Psoriasis Disease: Mental Health“ untersucht nicht nur diesen Zusammenhang, sondern skizziert auch Best Practices, um den Teufelskreis zu durchbrechen.

 „Niemand im medizinischen Bereich hat mir gesagt, dass meine Depression, Angst und Psoriasis zusammenhängen“, bemerkt Iman im Oman. „Psychische Gesundheit ist ein komplexes Thema, das die Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordert.“

Elisa Martini, Hauptautorin des IFPA-Berichts, betont die Dringlichkeit einer Änderung der Politik. „Der Zusammenhang zwischen schlechter psychischer Gesundheit und Psoriasis-Erkrankungen ist unbestreitbar und muss ernst genommen werden. Eine wirksame Behandlung der Psoriasis-Erkrankung und rechtzeitige psychologische Interventionen sind für eine angemessene Versorgung unerlässlich. Die Regierungen müssen mehr Ressourcen für psychiatrische Dienste bereitstellen. Sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit sind für das Wohlbefinden notwendig.“

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Chefredakteurin von eTurboNew ist Linda Hohnholz. Sie arbeitet in der eTN-Zentrale in Honolulu, Hawaii.

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