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Neuer Weg, um Brustkrebs früher zu erkennen

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Das Entscheidungsunterstützungssystem Transpara AI von ScreenPoint Medical kann Radiologen dabei helfen, potenziellen Brustkrebs früher und schneller zu erkennen, so eine neue Studie, die in Radiology veröffentlicht wurde. Die bahnbrechende evidenzbasierte Software ist bereits in über 30 Ländern im klinischen Einsatz, darunter in den USA, Frankreich, Deutschland und Spanien.  

Die Inzidenz von Brustkrebs steigt weltweit aufgrund von Umwelt-, Ernährungs- und Lebensstiländerungen, aber Länder berichten zunehmend von einem Mangel an spezialisierten Brustradiologen. In Großbritannien und anderen Ländern wird jede Mammographie von zwei spezialisierten Radiologen gelesen. Dies ist jedoch teuer und anderswo arbeiten Radiologen oft alleine. In den USA zum Beispiel sind 60 % der Radiologen, die Mammogramme lesen, allgemeine Radiologen.

Es ist bekannt, dass insgesamt bis zu 25 % der Brustkrebserkrankungen beim Screening übersehen und im Nachhinein als nachweisbar angesehen werden. Je früher ein Krebs entdeckt wird, desto früher kann ein Patient behandelt werden und desto größer sind die Chancen, die Krankheit zu überleben.

Diese neue Studie untersuchte über 2,000 Intervallkarzinome, die zum Zeitpunkt des Screenings übersehen wurden. Transpara konnte bis zu 37.5 % dieser Untersuchungen unabhängig identifizieren.

Professor Nico Karssemeijer, CEO von ScreenPoint Medical, sagte: „Wir haben das Glück, mit führenden Klinikern auf diesem Gebiet zusammenzuarbeiten, um die Brust-KI zu untersuchen und ihre Stärken und Grenzen zu verstehen. Wir verpflichten uns, Studien zu unterstützen, die klinische Beweise liefern, damit wir unsere Technologie sicher einführen können. Diese große Studie bestätigt das Potenzial von KI zur Verbesserung der Früherkennung von subtilen Krebsarten. Dies ist ein echter Game Changer und zeigt, dass Radiologen, die mit KI arbeiten, die Patientenversorgung erheblich verbessern können.“

Professor Carla van Gils vom University Medical Center, die die DENSE-Studie in den Niederlanden leitete und eine der Autoren der Studie ist, fügte hinzu: „In dieser Studie führte das Hinzufügen von KI zur Messung der Brustdichte zu einer signifikanten Verbesserung bei der Bestimmung des Risikos von ein Intervallkrebs. Die Kombination der Methoden kann uns dabei helfen, die Gruppe der Brust-Screening-Teilnehmerinnen zu bestimmen, die im Hinblick auf die Reduzierung von Intervallkarzinomen am meisten von einem zusätzlichen MRT-Screening profitieren.“

Die Studie ergab, dass es durch die Kombination von Transpara-Brustpflege und Brustdichte, einem bekannten Risikofaktor, möglich war, bis zu 51 % der Frauen, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, im Intervall nach einem negativen Screening zu erkennen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Nutzung von Transpara AI für die bildbasierte Kurzzeitrisikomessung.

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Chefredakteurin von eTurboNew ist Linda Hohnholz. Sie arbeitet in der eTN-Zentrale in Honolulu, Hawaii.

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