Eine transformative Allianz zwischen Mitglied der Ocean Alliance Conservation (OACM) Das World Tourism Forum Institute (WTFI) hat sich zum Ziel gesetzt, die globale Tourismusbranche grundlegend zu verändern, indem es die ökologische Nachhaltigkeit – insbesondere den Schutz der Ozeane – zu einer obligatorischen Säule der nationalen Tourismuspolitik macht.
Die Partnerschaft wurde während des Globalen Tourismusforums in Brüssel vorangetrieben, wo WTFI-Präsident Bulut Bağcı und OACM-Präsident Kristijan Curavić eine gemeinsame Strategie zur Umwandlung des Tourismussektors in eine starke Kraft für den Meeresschutz vorstellten. Zentral für diese Vision ist die Wiedereinführung der grundlegenden Dienstleistung der Branche: Zertifizierte SAFE Marine Areas (CSMA)—plastikfreie Küstenzonen, die sowohl die menschliche Gesundheit als auch die marinen Ökosysteme schützen.

Ein Programm, das auf Taten und nicht auf Versprechen basiert.
Die OACM wurde 2007 gegründet und brachte ihr Flaggschiffprojekt auf den Markt. SOS CP (Sustainable Ocean Solutions Conservancy Program) in Monaco mit Unterstützung von Fürst Albert II. und finanzieller Unterstützung von Bernie Ecclestone, dem ehemaligen CEO der Formel 1. Im Gegensatz zu traditionellen freiwilligen Umweltinitiativen arbeitet das SOS CP durch die Beseitigung von Meeresmüll vor Ort, die Instandhaltung der Küsten und groß angelegte Überwachungssysteme.
Das Programm hat aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeit, Umweltziele mit nationalen wirtschaftlichen Interessen zu verbinden, die Unterstützung von Staatsoberhäuptern, Regierungen und Königshäusern erhalten.
Heute koordiniert die OACM die weltweite Einführung des SOS CP-Systems mit dem Ziel, es umfassend zu integrieren. 80 Nationen bis 2027.
CSMA: Ein neuer Standard für den Küstentourismus
Im Mittelpunkt der Initiative steht die CSMA „White Flag“-ZertifizierungDie Zonen werden als plastikfreie Küstenabschnitte ausgewiesen, sowohl über als auch unter der Meeresoberfläche. Sie sollen für jedes Land, das auf moderne Tourismuseinnahmen setzt, zur obligatorischen Infrastruktur werden, da sie die Artenvielfalt schützen und gleichzeitig sichere Badegewässer für Besucher gewährleisten.
„Die Kernbotschaft dieser neuen, einflussreichen Allianz ist klar: Wirtschaftswachstum im Tourismus muss nun direkt mit Umweltschutz verknüpft werden – und zwar durch Politik und Finanzen, nicht durch guten Willen“, erklärten die Organisationen in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Eine dreiteilige Beschleunigungsstrategie
Die OACM–WTFI-Allianz wird das CSMA-System durch eine koordinierte Struktur skalieren:
- Obligatorische Regierungsintegration
Mitgliedstaaten, die das SOS-Kooperationspaket als Projekt von nationalem Interesse annehmen, werden WTFI automatisch in ihre Tourismusstrategien einbeziehen und sich so neue staatliche Mitgliedschaften und eine nachhaltige Finanzierung sichern. - Mobilisierung des Unternehmenssektors
In Zusammenarbeit mit der International Chamber of Blue Economy Commerce (ICBEC) bringt das Programm die ESG-Verpflichtungen von Unternehmen mit der WTFI-Mitgliedschaft in Einklang und generiert so Kapital für langfristige Umweltmaßnahmen. - Politische Plattform auf hoher Ebene
Die Aufnahme der WTFI in die Global Ocean Act Alliance macht sie zu einem wichtigen Akteur bei ozeanbezogenen Wirtschafts- und Umweltreformen, der von hochrangigen politischen Führern und Königshäusern unterstützt wird.
22 Millionen Euro Beitrag zur Förderung von Entwicklungsländern
Während des Brüsseler Forums kündigte die OACM an, 22 Millionen Euro Spende in CSMA „White Flag“-Produkten zur Unterstützung der AC-EBOTIR (Afrikanische Kontinentalförderung zur Stärkung der Biodiversität und der Resilienz der Meerestourismusbranche) Das Programm hat zum Ziel, afrikanische Nationen bei der Einrichtung zertifizierter, hochwertiger Küstentourismuszonen zu unterstützen und ihre wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Die Zukunft von Küstenreisezielen neu gestalten
Experten zufolge könnte die Integration der CSMA-Zertifizierung die globalen Küstenreiseziele deutlich aufwerten. Länder und Unternehmen, die die OACM-Standards übernehmen, dürften sich einen Wettbewerbsvorteil bei nachhaltigkeitsorientierten Reisenden und Investoren verschaffen, während Nachzügler Gefahr laufen, im aufstrebenden Markt der Blauen Wirtschaft ins Abseits zu geraten.
Mit dieser Allianz scheint der Tourismussektor bereit zu sein, in eine neue Ära einzutreten – eine Ära, in der Umweltverantwortung nicht nur gefördert, sondern strukturell als Motor für langfristiges Wirtschaftswachstum verankert wird.



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