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Eröffnung der Ausstellung „Jordanien: Morgendämmerung des Christentums“ in Assisi, Italien

Assisi, Jordanien
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Im Einklang mit den laufenden Bemühungen, das religiöse Erbe Jordaniens hervorzuheben und den religiösen Tourismus zu fördern, wurde am Freitag, dem 4. Juli 2025, in der italienischen Stadt Assisi die Ausstellung „Jordanien: Morgendämmerung des Christentums“ eröffnet.

An der Eröffnungszeremonie nahmen die jordanische Ministerin für Tourismus und Altertümer, Lina Annab, der Botschafter des Haschemitischen Königreichs Jordanien in Italien, Qais Abu Dayyeh, Pater Francesco Belloni, Regionalleiter des Franziskanerordens in Assisi, und die stellvertretende Bürgermeisterin von Assisi, Veronica Cavallucci, sowie zahlreiche italienische Persönlichkeiten aus Politik, Religion und Kultur teil.

Diese Ausstellung ist von besonderer Bedeutung, da sie in Assisi stattfindet, einem globalen Symbol für Frieden und Dialog und einem wichtigen Wallfahrtsort, der jährlich von über fünf Millionen Pilgern und Besuchern besucht wird. Die Wahl von Assisi unterstreicht die Botschaft der Ausstellung, Jordanien als führendes Ziel für religiöse Pilgerfahrten, Spiritualität und Kultur zu fördern.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Ministerin Annab, wie wichtig es sei, die Ausstellung in einer so symbolträchtigen Stadt abzuhalten, und wies darauf hin, dass König Abdullah II. dort im Jahr 2019 die Auszeichnung „Lampe des Friedens“ erhalten habe, in Anerkennung seiner Bemühungen um die Förderung der Menschenrechte, der Brüderlichkeit, des interreligiösen Dialogs und des Friedens im Nahen Osten und weltweit.

Annab betonte, dass „diese Ausstellung eine menschliche und spirituelle Botschaft vermittelt, die Grenzen überschreitet. Sie zeigt das jordanische Modell des Zusammenlebens und der Harmonie und porträtiert Jordanien als ein Land des Friedens, der Liebe und der Menschlichkeit.“ Sie fügte hinzu, dass Jordanien ein wichtiges Ziel für christliche Pilgerfahrten sei und diese Ausstellung dazu beitrage, den religiösen Tourismus zu stärken. Sie lade Pilger und Besucher ein, die heiligen Stätten des Königreichs zu entdecken und stärke so seine Position als führendes religiöses, spirituelles und kulturelles Pilgerziel.

Botschafter Abu Dayyeh dankte der Stadt Assisi und ihren politischen, religiösen und kulturellen Autoritäten für die Ausrichtung der Veranstaltung. Er betonte: „Diese kulturelle Zusammenarbeit spiegelt die Tiefe der historischen Verbindungen zwischen Jordanien und Italien wider und stärkt die Brücken der Freundschaft und des Verständnisses zwischen beiden Völkern.“ Er betonte zudem Jordaniens zentrale Rolle beim Schutz und Erhalt heiliger Stätten, vor allem durch die haschemitische Verwaltung der islamischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem. Diese verkörpere das unerschütterliche Engagement des Königreichs für den Schutz des religiösen Erbes und der Harmonie.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Veronica Cavallucci bekräftigte, dass die Ausstellung eine starke Botschaft zur Unterstützung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs aussende, und wies darauf hin, dass Assisi Initiativen, die den Dialog und das Verständnis fördern und die Menschen einander näher bringen, stets begrüße.

Die Besucher besichtigten die Ausstellung mit rund 90 seltenen Artefakten von 34 archäologischen Stätten in ganz Jordanien. Die Sammlung erzählt die Geschichte der Entstehung des Christentums in Jordanien – von der Taufstätte Jesu Christi in Bethanien jenseits des Jordans über den Berg Nebo, die Festung Machaerus, Tell Mar Elias bis hin zur Kirche Unserer Lieben Frau vom Berg in Anjara.

Die Besucher äußerten ihre Bewunderung für die spirituelle und historische Tiefe der Ausstellung und dafür, dass sie die anhaltende christliche Präsenz in Jordanien im Laufe der Geschichte und über alle Zivilisationen hinweg widerspiegelt.

Diese Ausstellung – organisiert vom jordanischen Ministerium für Tourismus und Altertümer und kuratiert vom künstlerischen Leiter Eyad Khzuz – ist nach ihrer erfolgreichen Präsentation im Vatikan im Februar und März dieses Jahres die zweite Station einer internationalen Tournee. Sie wird bis zum 2. August im Palast Monte Frumentario im Herzen von Assisi, dem Geburtsort des Heiligen Franziskus und Symbol des Dialogs und Friedens, zu sehen sein. Ihre nächste Station ist im September Athen, Griechenland.

„Jordanien: Morgendämmerung des Christentums“ bietet Besuchern ein einzigartiges spirituelles und menschliches Erlebnis und nimmt sie mit auf eine Reise zu den Wurzeln des frühen Christentums – vom Jordan, wo die Botschaft ihren Ursprung hatte und bis heute Millionen Menschen auf der ganzen Welt inspiriert.

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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