Eine neue Werbekampagne der Pakistan International Airlines (PIA), die ein Bild eines Flugzeugs auf dem Weg zum Eiffelturm in Paris zeigte, begleitet von dem Satz „Paris, wir kommen heute“, hat aufgrund der beunruhigenden Ähnlichkeit mit den Ereignissen der Terroranschläge vom 9. September in den USA große internationale Empörung ausgelöst.
Offensichtlich war der Zweck der neuen Anzeige, die ein Flugzeug zeigte, das sich dem Eiffelturm in Paris sollte die Wiederaufnahme der Flüge in die französische Hauptstadt nach einer vierjährigen Unterbrechung aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit der Lizenzierung der PIA-Piloten feiern, löste in den sozialen Medien jedoch sofort großen Spott aus.
Ein Benutzer kommentierte: „Sie hätten nur Allahu Akbar hinzufügen müssen“, während zahlreiche andere die alarmierende Ähnlichkeit zu den Anschlägen vom 9. September kritisierten, bei denen islamistische Terroristen mit entführten Verkehrsflugzeugen das World Trade Center und das Pentagon angriffen.
Osama bin Laden, der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September auf die USA, wurde 2011 von US-Spezialeinheiten in Pakistan aufgespürt und eliminiert. Unterdessen wurde Khalid Sheikh Mohammed, der Hauptkoordinator der Flugzeugentführungen, 2003 in Pakistan festgenommen.
Omar Quraishi, ein ehemaliger Berater der ehemaligen pakistanischen Außenministerin Bilawal Bhutto Zardari, schrieb: „Wer hat das geplant? Wer oder welche Agentur verwaltet die Social-Media-Konten? Hat die Fluggesellschaft das nicht überprüft?“
„Wissen sie nicht, dass PIA eine Fluggesellschaft im Besitz eines Landes ist, dem oft vorgeworfen wird, den Terrorismus zu unterstützen?“, fügte er hinzu.

Der jüngste Anzeigen-Fehler ist nicht das erste Beispiel einer scheinbar unheilvollen PR-Kampagne von PIA. 1979 machte die Fluggesellschaft für ihre Strecke Paris-New York Werbung, indem sie in der französischen Zeitung Le Point eine halbseitige Anzeige schaltete, die den Schatten einer Boeing 747 auf der Glasfassade der berühmten Twin Towers zeigte.
In jüngerer Zeit wurde die Fluggesellschaft verspottet, als ihr Bodenpersonal 2016 vor einem Inlandsflug auf dem Rollfeld eine Ziege opferte, um Glück zu bringen. Damals behauptete die Fluggesellschaft, dass die Maßnahmen ihrer Mitarbeiter unabhängig gewesen seien und dass ein solches rituelles Schlachten nicht mit der Unternehmenspolitik vereinbar sei.
In der Zwischenzeit kritisierte der stellvertretende pakistanische Premierminister Ishaq Dar Pakistan International Airlines (PIA) für die „Dummheit“ bei der Veröffentlichung des Werbespots und teilte dem Parlament des Landes mit, dass der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif bereits eine Untersuchung der zweifelhaften Werbekampagne von PIA angeordnet habe.



Hinterlasse einen Kommentar