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PATA-CEO hebt nachhaltige Wege für Reisen zwischen Japan und der EU hervor

PATA
Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Die Pacific Asia Travel Association (PATA) bekräftigte ihr Engagement für den überregionalen Tourismus, als Chief Executive Officer Noor Ahmad Hamid die Grundsatzrede bei der Veranstaltung „Shaping the Future of Japan-EU Travel“ hielt, die im EU-Pavillon während der Weltausstellung 2025 in Osaka, Japan, stattfand.

Die Veranstaltung wurde von Apostolos Tzitzikostas, Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus bei der Europäischen Kommission, und Takeshi Nakano, Vizekommissar der Japan Tourism Agency (JTA), geleitet. Organisiert wurde sie von der European Travel Commission (ETC), einem geschätzten Partner der PATA, vertreten durch CEO Eduardo Santander, in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und unterstützt von der JTA, einer öffentlichen Agentur des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT).

Da sich die Tourismusströme in beiden Regionen stark auf eine begrenzte Anzahl von Hotspots konzentrieren, konzentrierte sich das Programm darauf, wie ein intelligenterer und ausgewogenerer Tourismus die Erholung und das nachhaltige Wachstum des wechselseitigen Reiseverkehrs vorantreiben kann. Es umfasste Strategien zur Diversifizierung der Reisemuster, zur Stärkung der grenzüberschreitenden Konnektivität und zur Ansprache verantwortungsbewusster Reisender durch gemeinsames Marketing und Werbung.

„Zuallererst möchte ich Eduardo Santander, CEO von ETC, seinem geschätzten Team und Marlene Bartes, Policy Officer in der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission, für die Einladung zur PATA danken“, so Hamid. „Es ist mir eine Ehre, Teil dieses wichtigen Dialogs zu sein, der nicht nur die regionenübergreifenden Bindungen zwischen Japan und der EU stärkt, sondern auch neue Möglichkeiten für die Region Asien-Pazifik schafft, die Zusammenarbeit, den Wissensaustausch und das nachhaltige Wachstum im Tourismus voranzutreiben.“

Die Beziehungen zwischen Japan und der Europäischen Union zählen zu den bedeutendsten Wirtschafts- und Kulturkorridoren der Welt. Der Tourismus ist nicht nur ein Bestandteil dieser Beziehungen, sondern ein wesentlicher Treiber, der das gegenseitige Verständnis fördert und einen erheblichen wirtschaftlichen Mehrwert generiert. Laut FITUR werden für dieses Jahr 4.87 Millionen japanische Reisen in die EU prognostiziert, was einem atemberaubenden Anstieg von 67 % gegenüber 2023 entspricht. Dies signalisiert eine starke, aufgestaute Nachfrage nach hochwertigen Fernreisen in Europa.

Hamid wies weiter darauf hin, dass die bisherigen Erfolge und Zukunftsaussichten zwar beachtlich seien, sie aber auch drängende Herausforderungen mit sich brächten, darunter Massentourismus und hohe CO2-Emissionen. Um diese Probleme zu lösen, schlug er vor, das Integrated Destination Facilitation-Konzept der PATA auf den Reiseverkehr zwischen Japan und der EU anzuwenden.

Das ganzheitliche, strategische Modell soll auf der Grundlage von vier Hauptsäulen eine nachhaltigere Zukunft gestalten:

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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