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Qantas steigt aus Jetstar Japan aus, während eine von JAL angeführte japanische Investorengruppe eine Markenauffrischung plant.

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Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Qantas und Japan Airlines haben eine unverbindliche Absichtserklärung zur Umwandlung von Jetstar Japan in eine japanisch geprägte Eigentümerstruktur unterzeichnet. Qantas würde ihre 33.32%ige Beteiligung vorbehaltlich der Genehmigungen veräußern. Eine Einigung wird im Juli 2026 erwartet, der Abschluss bis Juni 2027. Die Flüge zwischen Australien und Japan sowie die Codeshare-Abkommen mit JAL bleiben unverändert.

Sydney/Tokio– Qantas und Japan Airlines (JAL) haben eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, die Jetstar Japan in eine neue, von japanischem Kapital dominierte Eigentümerstruktur überführen würde. Dies würde die in Narita ansässige Billigfluggesellschaft für ein neues Wachstumskapitel rüsten und Qantas ermöglichen, Kapital in ihr Kerngeschäft, das Fluggeschäft, umzuleiten.

Im Rahmen der geplanten Transaktion würde Qantas ihre Minderheitsbeteiligung – 33.32 % der Stimmrechte – veräußern, vorbehaltlich einer endgültigen Vereinbarung und der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Die Unternehmen erwarten eine Einigung im Juli 2026, der Abschluss des Übergangs ist für Juni 2027 geplant. Bis dahin bleibt die aktuelle Aktionärsstruktur und die Governance von Jetstar Japan unverändert.

Für Flüge und Codeshare-Abkommen zwischen Australien und Japan gibt es keine Änderungen.

Qantas und JAL betonten, dass die geplante Eigentümeränderung keine Auswirkungen auf die bestehenden internationalen Verbindungen zwischen Australien und Japan durch Qantas oder Jetstar haben und auch die Codeshare-Abkommen mit JAL unberührt bleiben. Die veröffentlichten Flugpläne und aktuell im Verkauf befindlichen Tickets von Jetstar Japan bleiben voraussichtlich unverändert.

Eine japanische Aktionärsgruppe – und eine neue Marke

In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben die Parteien bekannt, dass die japanische Entwicklungsbank (DBJ) als Anteilseigner einsteigen und ihre Erfahrung im Luftfahrtsektor einbringen will, während die Tokyo Century Corporation ihre bestehende Beteiligung beibehalten möchte. Nach einem möglichen Verkauf von Qantas plant Jetstar Japan außerdem, seine Marke zu modernisieren.Jetstar„zu einer neuen Identität, deren vorläufige Markenbekanntgabe für Oktober 2026 geplant ist.“

Warum Qantas einen Schritt zurücktritt

Qantas erklärte, der Schritt unterstütze eine stärkere Fokussierung des Kapitals auf das Inlands- und Auslandsgeschäft in Australien, einschließlich fortgesetzter Investitionen in die Flottenerneuerung. Reuters merkte zudem an, die Entscheidung passe zu Qantas' Bestrebungen, sich angesichts des Wettbewerbs im regionalen Billigflugmarkt auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Warum Japans Partner Chancen sehen

JAL und ihre japanischen Partner stellten die Veränderung als Plattform für die nächste Wachstumsphase von Jetstar Japan dar – insbesondere für die internationale Expansion vom internationalen Flughafen Narita aus –, während sie das unabhängige Billigflugmodell der Fluggesellschaft beibehielten und „Synergien“ mit den Aktionären anstrebten, um die Nachfrage nach internationalen Flügen zu nutzen und den regionalen Reiseverkehr anzukurbeln.

Vom LCC-Pionier zur „Phase zwei“.

Jetstar Japan entstand Anfang der 2010er-Jahre, als die Gründungspartner – Qantas, JAL und die Mitsubishi Corporation – eine neue Billigfluggesellschaft für den japanischen Markt aufbauen wollten. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung nahm die Airline im Juli 2012 den Inlandsflugbetrieb auf und erweiterte ihr Angebot 2015 um internationale Flüge.

Vorläufiger Zeitplan (vorbehaltlich Genehmigungen):

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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