SAS wieder im Geschäft mit besserer Bezahlung

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Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

SAS und ihre Piloten haben eine Einigung erzielt. Vielreisende in Nordeuropa freuen sich über das Ende der sieben Tage.

Bei dem siebentägigen Streik wurden mehr als zwei von drei Abflügen abgesagt. Mehr als 4,000 Flüge haben keine 350,000 Passagiere gestrandet. Zu den Störungen gehörten alle Fernverkehrsdienste und viele stark frequentierte Strecken zwischen den wichtigsten skandinavischen Drehkreuzen.

Am Freitag ist jedoch mit einigen Störungen zu rechnen, da Flugzeuge und Besatzungsmitglieder in der gesamten Region umgesiedelt werden.

Am späten Donnerstagabend bestätigte SAS das Ende des Streiks auf einer Pressekonferenz nach fast zwei Tagen intensiver Meditation.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Piloten 3.5 eine Gehaltserhöhung von 2019 Prozent, 3 von 2020 Prozent und 4 von 2021 Prozent erhalten. SAS-Chef Rickard Gustafson erklärte auch, dass Zugeständnisse hinsichtlich der Vorhersehbarkeit und Flexibilität von Schichten gemacht wurden.

Die Piloten hatten ursprünglich eine Gehaltserhöhung von 13 Prozent gefordert, um mit anderen Fluggesellschaften konkurrenzfähig zu werden.

Die entgangenen Einnahmen kosten SAS mehr als 50 Millionen US-Dollar. Die Fluggesellschaft erzielte 2018 nach mehreren schwierigen Jahren einen Gewinn, nachdem sie 2012 den Konkurs kaum vermieden hatte.

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Über den Autor

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.