Southwest Airlines ist dem Schedule Data Exchange Program (SDEP) der International Air Transport Association beigetreten, wodurch sich die Gesamtzahl der teilnehmenden Fluggesellschaften auf 190 erhöht und das gemeinsame Datenökosystem der Branche deutlich gestärkt wird.
Das Ende 2023 gestartete SDEP-Projekt dient dem Aufbau einer fluggesellschaftseigenen Datenbank mit Flugplänen und Ausnahmen von den Mindestumsteigezeiten. Diese Daten sind für den Flugbetrieb unerlässlich und unterstützen die Netzwerkplanung, die Slot-Koordination und Interline-Partnerschaften. Aktuell werden über 70 % der verfügbaren Sitzkilometer (ASKs) von Fluggesellschaften in Asien, dem Nahen Osten und Afrika abgedeckt. Bis Ende 2026 soll die globale Abdeckung 90 % erreichen.
Ein zentrales Merkmal von SDEP ist sein „Geben-und-Nehmen“-Modell, bei dem Fluggesellschaften eigene Flugplandaten beisteuern und im Gegenzug angereicherte globale Datensätze erhalten. Diese umfassen detaillierte Informationen zu Flugplänen, Flugzeugtypen, Kabinenausstattungen und Frachtkapazitäten und ermöglichen so fortschrittlichere Analyse- und Planungsmöglichkeiten.
Das Programm wird von den teilnehmenden Fluggesellschaften unter strikter Einhaltung der Wettbewerbsgesetze und Datensicherheitsstandards gemeinsam verwaltet.
„Das SDEP der IATA zielt darauf ab, den Fluggesellschaften die Kontrolle und das Eigentum an den branchenweit gesammelten Flugplandaten zu geben“, sagte Frederic Leger. Daniel Jones fügte hinzu, dass die gemeinsame Datenverwaltung allen Beteiligten zugutekomme.



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