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Die 10 häufigsten Arbeitsunfälle in New York City und wie man sie verhindern kann

Bild mit freundlicher Genehmigung von u_p66g98oss8 von Pixabay
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Geschrieben von Linda Hohnholz

In New York City herrscht ein hektisches Treiben, und die Wirtschaft wird von einer Vielzahl von Branchen angetrieben. Von geschäftigen Baustellen bis hin zu ruhigen Bürokabinen lauert überall ein Unfallrisiko. 

Von geschäftigen Baustellen bis hin zu ruhigen Bürokabinen besteht überall die Gefahr von Unfällen. Laut dem Bureau of Labor Statistics sind über 138,00 Arbeitsunfälle wurden allein im Jahr 2022 im Bundesstaat New York in allen Sektoren gemeldet.

Aber hier ist die gute Nachricht: Viele dieser Verletzungen können mit ein wenig Aufmerksamkeit und einigen einfachen Strategien verhindert werden. Lassen Sie uns also einen Blick auf die häufigsten Arbeitsunfälle in NYC werfen und – noch wichtiger – darauf, wie man sie von vornherein verhindern kann.

1. Ausrutschen, Stolpern und Stürze

Ausrutscher, Stolpern und Stürze mögen geringfügig erscheinen, aber sie machen 16% aller Arbeitsunfälle in den USA Ob verschüttete Getränke, ein überfüllter Flur oder eine schlecht beleuchtete Treppe – diese Unfälle können zu Knochenbrüchen, Verstauchungen und schwereren Verletzungen führen. In New York City sind diese Risiken aufgrund der Hektik vieler Arbeitsplätze sogar noch höher.

Um das Risiko zu verringern, sollten Arbeitsplätze dafür sorgen, dass die Böden trocken und frei von Hindernissen sind. Das sofortige Aufwischen von verschütteten Flüssigkeiten und die Verwendung von „Nasser Boden“-Schildern in Hochrisikobereichen wie Eingängen können Unfälle verhindern. Auch das Freihalten von Gehwegen und die Sicherstellung einer guten Beleuchtung aller Arbeitsbereiche kann diese Verletzungen drastisch reduzieren.

Doch auch bei den besten Vorsichtsmaßnahmen passieren immer noch Unfälle, und es kann ratsam sein, rechtlichen Rat einzuholen. Anwalt für Ausrutsch- und Sturzunfälle aus der Bronx kann Sie bei dem Verfahren unterstützen und dafür sorgen, dass Ihre Rechte geschützt werden und Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht. 

2. Verletzungen beim Heben und Tragen

Falsches Heben ist eine der Hauptursachen für Verletzungen in Branchen, in denen häufig mit manueller Handhabung gearbeitet wird. Rückenzerrungen, Hernien und Muskelverletzungen treten häufig auf, wenn Arbeiter schwere Gegenstände falsch heben. 

Der Schlüssel zur Vorbeugung liegt darin, den Mitarbeitern die richtigen Hebetechniken beizubringen, beispielsweise das Beugen der Knie statt der Hüfte, um den Rücken zu schonen. Der Einsatz von Hilfsmitteln wie Rollwagen oder Gabelstaplern für schwerere Lasten kann die Belastung deutlich verringern. Arbeitgeber sollten außerdem Gewichtsgrenzen für das Tragen schwerer Lasten festlegen und die Mitarbeiter ermutigen, bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen.

3. Verletzungen durch wiederholte Belastung

Verletzungen durch wiederholte Belastung (RSI) kommen häufig bei Arbeitnehmern vor, die immer wieder dieselben Bewegungen ausführen, z. B. beim Tippen, Scannen oder Zusammenbauen von Teilen. RSI, wie z. B. das Karpaltunnelsyndrom, entwickeln sich oft im Laufe der Zeit, können aber dauerhafte Folgen haben, wenn sie nicht frühzeitig behandelt werden. 

Die Vorbeugung von RSIs erfordert eine Fokus auf Ergonomie. Verstellbare Stühle, richtig positionierte Monitore und Hilfsmittel, die die Belastung der Gelenke verringern, können einen großen Unterschied machen. Darüber hinaus können regelmäßige Pausen zum Dehnen und Bewegen Muskelermüdung vorbeugen und das Risiko einer RSI-Erkrankung verringern.

4. Herabfallende Gegenstände

In Lagerhallen, auf Baustellen und sogar in Büros können herabfallende Gegenstände zahlreiche Verletzungen verursachen, von kleinen Schnittwunden bis hin zu schweren Kopfverletzungen.

Die effektivste Präventionsmethode besteht darin, sicherzustellen, dass alle Materialien sicher gelagert und nicht überstapelt werden. In Hochrisikobereichen sollten die Mitarbeiter mit Schutzhelmen ausgestattet werden und es sollten regelmäßige Inspektionen der Regale und Lagerbereiche durchgeführt werden, um potenzielle Gefahren zu identifizieren.

5. Maschinenbedingte Verletzungen

Bei unsachgemäßem Gebrauch oder schlechter Wartung können schwere Maschinen Schnittverletzungen, Amputationen oder Quetschungen von Gliedmaßen verursachen. Besonders gefährdet sind Branchen wie das Baugewerbe und die Fertigungsindustrie.

Um diese Verletzungen zu verhindern, müssen Sicherheitsprotokolle strikt eingehalten werden. Maschinen müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden, und bei Bedarf müssen Schutzvorrichtungen installiert werden. Nur geschultes und autorisiertes Personal darf Maschinen bedienen, und Not-Aus-Funktionen müssen immer funktionsfähig und zugänglich sein.

6. Stürze aus großer Höhe

Im Baugewerbe sind Stürze aus der Höhe die häufigste Todesursache. Sie sind für ein Drittel aller baubedingten Todesfälle verantwortlich. Arbeiten auf Gerüsten, Leitern oder Dächern ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen können schnell tödlich enden.

Um Stürze zu verhindern, sollten Arbeiter immer Absturzsicherungen wie Gurte verwenden. Gerüste müssen vor der Verwendung ordnungsgemäß aufgebaut und überprüft werden, und Arbeiter sollten in der Leitersicherheit geschult werden, einschließlich der Aufrechterhaltung aller drei Kontaktpunkte beim Klettern.

7. Belastung mit Schadstoffen

Bei bestimmten Berufen sind Arbeitnehmer gefährlichen Stoffen wie Chemikalien, Asbest oder Reinigungsmitteln ausgesetzt. Insbesondere eine längere Asbestexposition kann zu chronischen Gesundheitsproblemen wie Atemwegserkrankungen oder Krebs führen und ist verbunden mit 70 % der Mesotheliomfälle in den USA

Prävention beginnt damit, den Mitarbeitern die entsprechende persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Handschuhe, Masken und Schutzkleidung zur Verfügung zu stellen. Arbeitsplätze sollten außerdem gut belüftet sein, um die Belastung zu minimieren. Außerdem sollten die Stoffe deutlich gekennzeichnet sein und geeignete Entsorgungsverfahren vorhanden sein.

8. Stromschlag

Stromschläge sind eines der gefährlichsten Risiken an Arbeitsplätzen, an denen Mitarbeiter mit oder in der Nähe von elektrischen Leitungen arbeiten. Fehlerhafte Geräte, freiliegende Kabel oder unsachgemäßer Umgang mit elektrischen Systemen können zu schweren Verletzungen oder Todesfällen führen. Die OSHA nennt Stromschläge als eine der „vier tödlichen“ Ursachen für Todesfälle am Arbeitsplatz im Baugewerbe.

Zur Vorbeugung gehört die regelmäßige Überprüfung elektrischer Anlagen und Geräte durch qualifiziertes Fachpersonal. Mitarbeiter sollten zudem eine Schulung zur elektrischen Sicherheit erhalten und lernen, mögliche Gefahren zu erkennen. 

Auch die Verwendung isolierter Werkzeuge und die Sicherstellung, dass elektrische Reparaturen nur von zugelassenen Elektrikern durchgeführt werden, tragen zur Risikominderung bei.

9. Gewalt am Arbeitsplatz

Gewalt am Arbeitsplatz, darunter verbale Beschimpfungen und körperliche Auseinandersetzungen, ist ein wachsendes Problem, insbesondere in Branchen wie dem Gesundheits- und Einzelhandel. 

Um dies zu verhindern, sollten Unternehmen klare Null-Toleranz-Richtlinien umsetzen und Schulungen zur Konfliktlösung anbieten. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Kameras und kontrollierter Zugang zu sensiblen Bereichen können ebenfalls dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit gewalttätiger Zwischenfälle zu verringern.

10. Verbrennungen und Verbrühungen

Verbrennungen kommen in der Nahrungsmittelindustrie, der verarbeitenden Industrie und der chemischen Industrie häufig vor und können durch heiße Oberflächen, kochende Flüssigkeiten oder Chemikalien verursacht werden und von leicht bis schwer reichen.

Zur Vorbeugung gehört, dass die Mitarbeiter im Umgang mit heißen Geräten und gefährlichen Stoffen entsprechend geschult werden. Die Arbeiter sollten hitzebeständige Handschuhe und Schürzen tragen und alle gefährlichen Stoffe sollten deutlich gekennzeichnet sein. Feuerlöschsysteme und Feuerlöscher sollten ebenfalls leicht zugänglich sein.

Zusammenfassend

Arbeitsunfälle können sich wie eine tickende Zeitbombe anfühlen, aber mit den richtigen Präventionsstrategien können Sie die Situation entschärfen, bevor sie eskaliert. Ob Sie in einem geschäftigen Büro in New York oder auf einer Baustelle in Brooklyn arbeiten, diese häufigen Verletzungen können mit einigen einfachen Maßnahmen vermieden werden. 

Von der Sauberkeit am Arbeitsplatz bis hin zum Tragen der richtigen Schutzausrüstung ist ein sicherer Arbeitsplatz in greifbarer Nähe. Und wenn Unternehmen in Sicherheit investieren, ersparen sie sich die Kosten für Schadensersatzansprüche, Produktivitätseinbußen und Unzufriedenheit der Mitarbeiter.

Sicherheit ist vielleicht nicht gerade glamourös, aber sie ist auf jeden Fall besser als ein Besuch in der Notaufnahme.

Über die Autorin

Linda Hohnholz

Chefredakteur für eTurboNews mit Sitz im eTN-Hauptquartier.

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