Der ICAO-Rat, das 36-köpfige Leitungsgremium der International Civil Aviation Organization, hat Toshiyuki Onuma aus Japan zu seinem Präsidenten für eine dreijährige Amtszeit ab dem 1. Januar 2026 gewählt.
Er erreicht Salvatore Sciacchitano aus Italien, der das Amt seit 2020 für zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten innehat.
„Der Präsident des Sicherheitsrates spielt eine zentrale Rolle dabei, die 193 Mitgliedstaaten der ICAO für unsere gemeinsame Vision eines Luftverkehrs für alle bis 2050 – mit null Todesfällen und Netto-Null-Kohlenstoffemissionen – zu vereinen und die notwendige Zusammenarbeit, Innovation und Expertise zur Verwirklichung dieser Vision voranzutreiben“, sagte Präsident Sciacchitano und gratulierte dem designierten Ratspräsidenten zu seiner Wahl. „Konsensbildung ist eine entscheidende Säule für den Erfolg des Multilateralismus und muss vom Präsidenten stets angestrebt werden.“
ICAO-Generalsekretär Juan Carlos Salazar gratulierte dem designierten Ratspräsidenten und erinnerte daran: „Die Wahl von Herrn Toshiyuki Onuma zum Präsidenten des ICAO-Rates spiegelt das Vertrauen und die hohen Erwartungen der internationalen Gemeinschaft in einer Zeit des Umbruchs für den weltweiten Luftverkehr wider.“
Herr Toshiyuki Onuma ist derzeit der Vertreter Japans im ICAO-Rat. Mit über 20 Jahren Erfahrung hat er die nationale und internationale Zivilluftfahrtpolitik maßgeblich geprägt und dabei auch die Dekarbonisierungsbemühungen vorangetrieben. Herr Onuma bekleidete leitende Positionen wie die des Ersten Stellvertretenden Generaldirektors des Japanischen Zivilluftfahrtamtes (JCAB) und des Staatssekretärs für Internationale Luftfahrt. Er hat einen Bachelor of Laws (LL.B.) der Universität Tokio und einen Master of Laws (LL.M.) der University of Pennsylvania Law School.




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