Diese Initiative zwischen Pakistan und dem Irak folgt auf eine frühere Ankündigung vom Dienstag zu den Seerouten Pakistans in den Iran und in die Golfstaaten.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender grenzüberschreitender religiöser Reisen. Im vergangenen Jahr besuchten über 88,000 pakistanische Pilger den Irak zum Aschura-Fest. Diese Zahl sehen beide Länder als gute Grundlage für den Aufbau regelmäßiger Seeverbindungen, die sowohl Pilgern als auch Händlern zugutekommen.
Die Vereinbarung wurde am Mittwoch während eines Treffens zwischen dem pakistanischen Bundesminister für maritime Angelegenheiten, Muhammad Junaid Anwar Chaudhry, und einer Delegation der irakischen Botschaft unter Leitung des stellvertretenden Missionsleiters Abdulqadir Sulyman Alhimiri in Islamabad unterzeichnet.
Minister Chaudhry bezeichnete die Initiative als „ein neues Kapitel“ in den Beziehungen zwischen Pakistan und dem Irak und betonte das Potenzial des Fährdienstes, den Handel, den religiösen Tourismus und die regionale Integration anzukurbeln.
„Diese Fährverbindung kann unsere gemeinsamen kulturellen und religiösen Bindungen stärken und gleichzeitig neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen“, sagte Chaudhry und betonte die Übereinstimmung mit der Strategie der blauen Wirtschaft Pakistans.
Neben der Erleichterung des Passagierverkehrs soll der Fährdienst auch die Wirtschaftsbeziehungen stärken.
Minister Chaudhry verwies auf die Fähigkeit Pakistans, den Irak mit Kaliumsulfat zu beliefern. Die Produktionsanlagen befinden sich in der Freihandelszone Gwadar. Er schlug außerdem vor, den Export von Medikamenten, Halal-Fleisch und Reis auszuweiten und gleichzeitig die irakischen Ölimporte nach Pakistan zu erhöhen.



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