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Die US-Reisebranche warnt vor schweren wirtschaftlichen Folgen, da der Regierungsstillstand den Flugverkehr beeinträchtigt.

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Geschrieben von Jürgen T Steinmetz

Der US-Reiseverband und der amerikanische Hotel- und Gaststättenverband warnen davor, dass ein Regierungsstillstand im Jahr 2025 wirtschaftliche Verluste in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar verursachen, mehr als 6 Millionen Reisende beeinträchtigen und das US-Luftfahrtsystem stark belasten wird. Sie fordern den Kongress dringend auf, schnell zu handeln und die Beschäftigten im Luftfahrtsektor zu schützen.

Washington, D.C — Die US Travel Association und die American Hotel & Lodging Association (AHLA) haben eine gemeinsame Warnung an den Kongress gerichtet und dringend zu schnellem Handeln aufgefordert, um die Bundesregierung wieder zu öffnen und das nach der jüngsten Abschaltung bereits stark beanspruchte Flugverkehrssystem des Landes zu schützen.

Die US Travel Association, die nationale, gemeinnützige Organisation, die die 1.3 Billionen Dollar schwere US-ReiseindustrieSie betonten, dass Reisen nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsmotor, sondern auch eine entscheidende Säule der nationalen Wettbewerbsfähigkeit, der Beschäftigung und der globalen Vernetzung seien. Laut den Organisationen haben sich staatliche Betriebsschließungen wiederholt als äußerst störend für Reisende, Arbeitnehmer und die gesamte Wirtschaft erwiesen.

Wirtschaftlicher Schaden in Höhe von 6 Milliarden Dollar

In Bezug auf Regierungsstillstand 2025Die Verbände stellten fest, dass dies zu einer geschätzten Wirtschaftliche Verluste in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar, fast 140 Millionen US-Dollar pro Tag, während sich dies negativ auswirkt mehr als 6 Millionen Flugreisende bundesweit.

„Wir haben im vergangenen Jahr aus erster Hand miterlebt, wie Regierungsstillstände den Reiseverkehr erheblich beeinträchtigen und unserer Wirtschaft schaden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Wenn Fluglotsen und TSA-Beamte gezwungen sind, unbezahlt zu arbeiten, belastet dies ein ohnehin schon unterfinanziertes Luftfahrtsystem und hat weitreichende Folgen für das gesamte Reiseökosystem.“

Diese Folgewirkungen reichen weit über Flughäfen hinaus. Hotels, Autovermietungen, Restaurants, Kongresszentren und Tourismusorganisationen verzeichnen allesamt einen Nachfragerückgang, wenn Flugverspätungen, -ausfälle und die Unsicherheit der Reisenden zunehmen. Für viele lokale Wirtschaften – insbesondere solche, die stark vom Tourismus abhängig sind – können die Folgen unmittelbar und langfristig spürbar sein.

Mitarbeiter an vorderster Front zwischen den Fronten

Beide Organisationen betonten, dass Fachleute für Flugsicherheit, einschließlich Fluglotsen und Beamte der Transportsicherheitsbehörde (TSA)Es handelt sich um unverzichtbare Mitarbeiter an vorderster Front, die niemals als Druckmittel bei Budgetverhandlungen missbraucht werden sollten.

„Es ist nicht nur unfair, sondern auch riskant, wichtiges Luftfahrtpersonal zu unbezahlter Arbeit zu zwingen“, hieß es in der Erklärung weiter. „Es untergräbt die Moral, verschärft den Personalmangel und gefährdet die Zuverlässigkeit des US-amerikanischen Flugverkehrssystems.“

Das US-amerikanische Luftfahrtsystem steht seit Jahren vor anhaltenden Herausforderungen, darunter Personalmangel bei den Fluglotsen, Rekordnachfrage im Reiseverkehr, veraltete Infrastruktur und der anhaltende Erholungsdruck nach der Pandemie. Störungen im Zusammenhang mit Betriebsschließungen schwächen die Systemstabilität zusätzlich – gerade in einer Zeit, in der Stabilität von entscheidender Bedeutung ist.

Forderung nach sofortigem Handeln des Repräsentantenhauses

Die US Travel Association und die AHLA forderten die US-Repräsentantenhaus unverzüglich zu handeln und das bereits vom Senat genehmigte Finanzierungspaket zu verabschieden.

„Wir appellieren dringend an das Repräsentantenhaus, unverzüglich über das vom Senat am Freitag verabschiedete Paket abzustimmen, damit wichtige Regierungsbehörden wieder öffnen können und Bundesbedienstete an vorderster Front – darunter Fluglotsen und TSA-Beamte – für ihre wichtige Arbeit bezahlt werden können“, heißt es in der Erklärung.

„Es ist Aufgabe des Repräsentantenhauses, diese Maßnahmen zu verabschieden, um erhebliche Störungen zu verhindern, Reisende zu schützen und das Vertrauen in das US-amerikanische Flugreisesystem aufrechtzuerhalten.“

Langfristige Lösungen erforderlich

Über die Behebung der unmittelbaren Haushaltssperre hinaus riefen die Organisationen den Kongress dazu auf, dauerhafte Lösungen zu verabschieden, die verhindern würden, dass Luftfahrtmitarbeiter bei künftigen Finanzierungslücken unbezahlt bleiben.

Sie hoben insbesondere zwei überparteiliche Gesetzesentwürfe hervor:

  • Das Gesetz zur Sicherung der Finanzierung der Luftfahrt (HR 6086)
  • Der Aviation Funding Stability Act (S. 1045)

Diese Maßnahmen würden sicherstellen, dass Fluglotsen und andere wichtige Mitarbeiter der Federal Aviation Administration (FAA) auch während Stillständen weiterhin aus bereits in das Luftfahrtsystem eingezahlten Geldern bezahlt werden.

„Das sind vernünftige Vorschläge, die parteiübergreifende Unterstützung genießen und zügig verabschiedet werden sollten“, erklärten die Verbände.

Reisebranche: Zu wichtig, um sie zu ignorieren

Da der Tourismus Millionen von amerikanischen Arbeitsplätzen sichert und Billionen von Dollar zur Wirtschaftsleistung beiträgt, warnten Branchenführer davor, dass wiederholte Reisebeschränkungen das internationale Vertrauen in die USA als zuverlässiges Reiseziel und Geschäftspartner untergraben.

„Die Reisebranche kann sich anhaltende Unsicherheit nicht leisten“, hieß es abschließend in der Erklärung. „Der Kongress muss handeln – nicht nur, um die Regierung jetzt wieder arbeitsfähig zu machen, sondern auch, um sicherzustellen, dass das US-amerikanische Flugverkehrssystem nie wieder durch politische Blockaden gefährdet wird.“

Für den Reisesektor ist die Botschaft klar: Staatliche Betriebsschließungen sind keine abstrakten politischen Ereignisse – sie sind kostspielige Störungen mit realen Konsequenzen für Reisende, Arbeitnehmer und die US-Wirtschaft.

Über die Autorin

Jürgen T Steinmetz

Jürgen Thomas Steinmetz ist seit seiner Jugend in Deutschland (1977) kontinuierlich in der Reise- und Tourismusbranche tätig.
Er gründete eTurboNews 1999 als erster Online-Newsletter für die weltweite Reisetourismusbranche.

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