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Ukraine gründet nationale UNESCO-Föderation und hebt die Rolle des Tourismus in Kriegszeiten hervor

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Geschrieben von Dmytro Makarow

Iwan Liptuga, eine führende Persönlichkeit im ukrainischen Tourismussektor und ein aktives Mitglied und anerkannter Held der World Tourism Networkwurde zur ersten Vorsitzenden der nationalen UNESCO-Föderation der Ukraine ernannt und unterstreicht damit die Bedeutung des Tourismus für Resilienz, Kulturerhalt und internationale Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.

Kiew, Ukraine — Als bedeutender Meilenstein für die UNESCO-Bewegung in der Ukraine hat das Land die UNESCO offiziell gegründet. Ukrainischer Nationalverband der Vereine und Klubs für die UNESCO während ihrer Gründungsversammlung am 8. April 2026. Die Initiative markiert ein neues Kapitel in der Stärkung der kulturellen, bildungsbezogenen und internationalen Zusammenarbeit angesichts der anhaltenden nationalen Herausforderungen.

Die Versammlung wurde vom Sekretariat der Nationalen UNESCO-Kommission der Ukraine unter dem Außenministerium koordiniert. Die Sitzung wurde von Nina Kramareva, Beraterin des Sekretariats, moderiert. Anwesend waren außerdem UNESCO-Beraterin Olga Hanenko aus dem Pariser Hauptsitz sowie Nataliia Shakuro, Beraterin der Ständigen Vertretung der Ukraine bei der UNESCO.

Im Anschluss an das Treffen billigten die Teilnehmer die Statuten des Verbandes und wählten die Mitglieder. Iwan LiptugaDer Präsident der Nationalen Tourismusorganisation der Ukraine wird als erster Vorsitzender fungieren. Seine Organisation wird auch als Sekretariat des Verbandes dienen.

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Ukraine gründet nationale UNESCO-Föderation und hebt die Rolle des Tourismus in Kriegszeiten hervor

Eine Plattform für Einheit und globales Engagement

Der neu gegründete Verband vereint zivilgesellschaftliche Organisationen und Vereine der Ukraine, die als UNESCO-Vereinigungen und -Clubs akkreditiert sind. Unter Wahrung der Unabhängigkeit seiner Mitglieder koordiniert er Aktivitäten, vertritt die Ukraine international und stärkt die Zusammenarbeit mit der UNESCO. Weltverband der UNESCO-Clubs, -Zentren und -Vereinigungen.

Zu den wichtigsten Prioritäten gehört der Ausbau des nationalen Netzwerks, insbesondere durch die Gründung von UNESCO-Clubs an Universitäten. Ein „Starterpaket“ für neue Clubs und eine Mentoring-Initiative mit dem Titel „Erfahrener Club – Neuer Club“ fördern den Wissenstransfer und den Kapazitätsaufbau durch regelmäßige Online-Aktivitäten.

Die Arbeit des Verbandes steht im Einklang mit dem Kernmandat der UNESCO und dem Jugendfahrplan 2025–2030 der WFUCA und konzentriert sich auf Folgendes:

  • Bildung und lebenslanges Lernen
  • Kultur- und Denkmalpflege
  • Inklusive Gesellschaften und Friedensförderung
  • Wissenschaft und ökologische Nachhaltigkeit
  • Kommunikation und Information
  • Jugendarbeit
  • Geschlechtergleichheit

Tourismus in Kriegszeiten: Eine Brücke zu Resilienz und Frieden

Die Ernennung von Ivan Liptuga, einer führenden Persönlichkeit im ukrainischen Tourismussektor, unterstreicht die wachsende Anerkennung des Tourismus als strategisches Instrument – ​​selbst in Zeiten von Konflikten.

Ivan ist ein aktives Mitglied der World Tourism Network da WTN wurde im Jahr 2020 gegründet und wurde mit dem Heldenpreis der Organisation ausgezeichnet. WTN Der Vorsitzende Jürgen Steinmetz gratulierte Ivan und sagte: „Ivan hat sich zu einem der widerstandsfähigsten Tourismusführer entwickelt, und wir sind stolz darauf, dass eines unserer Mitglieder diese wichtige Initiative leitet.“

Während Kriege Reiseströme und Infrastruktur beeinträchtigen, spielt der Tourismus weiterhin eine entscheidende Rolle:

  • Bewahrung der kulturellen Identität: Die Bewahrung von Kulturerbestätten und Traditionen wird so zu einem Akt des Widerstands und der Kontinuität.
  • Unterstützung der lokalen Wirtschaft: Auch ein begrenzter Inlands- oder Solidaritätstourismus kann Gemeinden und kleine Unternehmen erhalten.
  • Förderung des globalen Bewusstseins: Der Tourismus lenkt die internationale Aufmerksamkeit auf sich und fördert so den kulturellen Austausch und die gegenseitige Unterstützung.
  • Hoffnung und Genesung fördern: Die Planung für die Wiederbelebung des Tourismus nach dem Krieg trägt dazu bei, eine zukunftsorientierte Vision zu bewahren.

Die ukrainische Tourismusführung setzt sich zunehmend für „Resilienztourismus“ ein, ein Konzept, das kulturellen Austausch, Erinnerung und verantwortungsvolles Reisen auch in Krisenzeiten betont. Der Verband wird diese Prinzipien voraussichtlich in seine Programme integrieren, insbesondere im Bereich des Kulturerbeschutzes und internationaler Partnerschaften.

Ausbau der internationalen Zusammenarbeit

Zu den unmittelbaren Prioritäten des Verbandes gehört der Beitritt zur WFUCA und der Aufbau von Partnerschaften mit Nachbarländern wie Rumänien, Moldau, Polen und Georgien. Er plant außerdem eine aktive Teilnahme an wichtigen globalen Veranstaltungen im Jahr 2026, darunter internationale Jugendforen, UNESCO-Modellkonferenzen und die Feierlichkeiten zum 45-jährigen Bestehen der WFUCA in Paris.

Darüber hinaus wird die Föderation Projekte für internationale Programme wie UNESCO-Initiativen, Erasmus+ und Kreatives Europa entwickeln. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Universitäten, UNESCO-Lehrstühle, ASPnet-Schulen, Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und lokale Behörden.

Eine neue Ära für die UNESCO-Bewegung in der Ukraine

Die Gründung des Ukrainischen Nationalverbands der Vereine und Klubs für die UNESCO stellt einen strategischen Schritt zur Stärkung der Kulturdiplomatie und des zivilgesellschaftlichen Engagements der Ukraine auf der globalen Bühne dar.

In einer Zeit, in der das Land weiterhin unter den Folgen des Krieges leidet, unterstreicht diese Initiative die anhaltende Bedeutung von Bildung, Kultur und Tourismus als Säulen der Widerstandsfähigkeit, des Dialogs und der Friedensförderung.

Über die Autorin

Dmytro Makarow

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