Die UN-Tourismusorganisation und die International Baccalaureate (IB) Organisation haben eine neue Absichtserklärung unterzeichnet, die darauf abzielt, die Tourismusausbildung für Gymnasiasten weltweit zu stärken und damit dem wachsenden Bedarf des Sektors an qualifizierten, global orientierten Talenten gerecht zu werden.
Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Organisationen bei Initiativen zusammenarbeiten, die sowohl die Verfügbarkeit als auch die Qualität der Tourismusausbildung an Schulen verbessern sollen. Die Partnerschaft konzentriert sich darauf, gemeinsam Wege zur Förderung der Kompetenzen und Kenntnisse junger Tourismusstudierender zu erkunden, die Möglichkeiten zur Kapazitätsentwicklung und beruflichen Weiterbildung auszubauen und den Dialog über Bereiche von gemeinsamem Interesse an der Schnittstelle von Bildung und Tourismus aufrechtzuerhalten.
UN-Tourismusgeneralsekretär Zurab Pololikashvili betonte die Wichtigkeit einer frühzeitigen Einbindung in den Tourismussektor und erklärte, dass eine qualitativ hochwertige Tourismusausbildung unerlässlich sei, um jungen Menschen zum Erfolg in dieser sich rasant entwickelnden Branche zu verhelfen. Er merkte an, dass die Zusammenarbeit mit dem International Baccalaureate Schülern der Oberstufe dabei helfen werde, die praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die von Tourismusunternehmen weltweit zunehmend nachgefragt werden.
IB-Generaldirektor Olli-Pekka Heinonen hob die weitreichenden Auswirkungen der Partnerschaft hervor und unterstrich die Rolle der Bildung bei der Gestaltung von Branchen und der Förderung von Verantwortung in einer globalen Wirtschaft. Er erklärte, die Vereinbarung mit UN Tourism werde es dem IB ermöglichen, die praktischen Lernmöglichkeiten für Studierende im Tourismussektor zu erweitern – einem Sektor, der Kulturen, Wirtschaften und Gemeinschaften über Grenzen hinweg verbindet.

Die Initiative spiegelt die wachsende Erkenntnis wider, dass die langfristige Nachhaltigkeit des Tourismus von Bildungssystemen abhängt, die junge Menschen nicht nur auf eine Beschäftigung, sondern auch auf Führungsqualitäten, Innovationskraft und verantwortungsvolle globale Bürgerschaft vorbereiten.




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