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Widerspenstige Passagiere: Der Luftfahrtsektor schließt sich zusammen

Bild mit freundlicher Genehmigung von Gerd Altmann von Pixabay

Frustration, Wut, Aggression, Gewalt – dies sind einige der gemeinsamen Attribute, die einen störenden oder widerspenstigen Passagier identifizieren.

Die Frage der widerspenstige Passagiere während und nach der COVID-19-Krise weit verbreitet, und seitdem haben Anzahl und Schwere der Vorfälle auf Flughäfen und in Flugzeugen stark zugenommen. Diese Vorfälle haben negative Auswirkungen auf Passagiere, Arbeitgeber und Arbeitnehmer und müssen dringend angegangen werden.

In einer am 16. September in Brüssel angenommenen gemeinsamen Erklärung vertreten die europäischen Sozialpartner in der Zivilluftfahrt wie folgt:

Arbeitnehmerorganisationen:  

• Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF)

• Koordinierung der Fluglotsen der Europäischen Union (ATCEUC)

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• European Cockpit Association (ECA)

 und Arbeitgeberverbände:   

• Airlines 4-Dialog (A4D)

• European Network Airlines Association (ENAA)

• Zivile Flugsicherungsorganisation (CANSO)

• Verband der europäischen Fluggesellschaften der Regionen (ERA)

• Internationaler Flughafenrat (ACI Europe)

vereinbarten, das Problem störender Fahrgäste gemeinsam anzugehen.

„Das erhöhte Stress- und Komplexitätsniveau aufgrund von Einschränkungen und Personalmangel hat zu einer Eskalation verbaler und körperlicher Gewalt geführt.“

„Und Angriffe auf Luftverkehrsbeschäftigte mit direktem Passagierkontakt am Boden und während des Fluges und insbesondere die unverhältnismäßigen Auswirkungen auf Arbeitnehmerinnen, die die meisten Arbeitnehmer an vorderster Front ausmachen“, erklärten die Sozialpartner in der gemeinsamen Erklärung.

Daher haben die Sozialpartner vereinbart, ihre Bemühungen zu bündeln und ein sicheres Umfeld für Arbeitnehmer und Passagiere auf dem Flughafen und in den Flugzeugen zu schaffen.

Unter anderem beabsichtigen die Sozialpartner, sich künftig in Zusammenarbeit mit nationalen Behörden, der örtlichen Polizei und den Sicherheitsdiensten zu engagieren, um diese Probleme zu regeln und mögliche Vorfälle von widerspenstigen Fahrgästen schnell anzugehen. Flugbesatzungsmitglieder und Flughafenmitarbeiter werden von speziellen Schulungen zum Umgang mit störendem Verhalten von Passagieren profitieren. Sie erhalten auch Unterstützung beim Umgang mit psychischen Problemen, die sich aus störenden Zwischenfällen mit Passagieren ergeben.

Bei den Passagieren steht zunächst die Prävention im Vordergrund, indem sie an die Regeln des gesunden Menschenverstandes während der Fahrt erinnert werden. In schwerwiegenderen Fällen könnte unangemessenes Verhalten strafrechtliche oder finanzielle Folgen haben, die nach Ansicht der Sozialpartner schwerwiegend sein sollten. Außerdem könnten Fluggäste wegen missbräuchlichen Verhaltens in Flughäfen oder Fluggesellschaften gesperrt werden.

Zum ersten Mal stehen die Luftfahrtpartner im sozialen Dialog zusammen, um NEIN zu dem missbräuchlichen Verhalten gegenüber Luftfahrtarbeitern zu sagen und gemeinsam ein sicheres Umfeld für Arbeitnehmer und Passagiere am Flughafen und im Flugzeug zu schaffen.

Hintergrund

Europäischer Arbeitertransportverband (ETF) organisiert am 15. und 16. September 15 in Brüssel die Konferenz der Sozialpartner der CA zum Thema „Wie kann ein konstruktiver und integrativer sozialer Dialog in der Luftfahrt gefördert werden?“

Die Diskussionen konzentrierten sich hauptsächlich darauf, wie der soziale Dialog in der Zeit nach COVID wieder aufgenommen werden kann und wie die SD-Partner in Zukunft einen effizienteren sozialen Dialog führen können. In einer gemeinsamen Erklärung einigten sich die Sozialpartner darauf, ihre Bemühungen zu bündeln, um eines der weit verbreiteten Probleme anzugehen, das den Sektor während der COVID-Pandemie und der Sommersaison 2022 stark beeinträchtigt hat: die störenden Passagiere.

Die Konferenz war auch eine gute Gelegenheit für die Sozialpartner in der Zivilluftfahrt, einen Neuanfang für eine zukünftige sinnvolle Zusammenarbeit zu wagen, die auf gegenseitigem Respekt basiert und realistische Ziele zum Nutzen aller und der Branche als Ganzes setzt.

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Über den Autor

Linda Hohnholz, eTN-Redakteurin

Linda Hohnholz schreibt und bearbeitet seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn Artikel. Sie hat diese angeborene Leidenschaft auf Orte wie die Hawaii Pacific University, die Chaminade University, das Hawaii Children's Discovery Center und jetzt TravelNewsGroup übertragen.

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