Das Weltreise- und Tourismusrat hbegrüßte die Entscheidung der USA, die Visa-Bürgschaftspflicht für berechtigte Ticketinhaber der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aufzuheben, und bezeichnete dies als einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung des Vertrauens internationaler Besucher.
WTTC Präsidentin und CEO Gloria Guevara sagte: „Wir begrüßen die Entscheidung der USA, die Visa-Bürgschaftspflicht für Ticketinhaber der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aufzuheben – ein bedeutender Schritt, der es mehr Fans ermöglichen wird, frei zu reisen und eines der größten Sportereignisse der Welt zu erleben.“
Die Ausnahmeregelung gilt für berechtigte Fans, die Tickets für die Weltmeisterschaft erworben und sich bis zum 15. April 2026 für FIFA PASS, das System für die bevorzugte Visumserteilung, angemeldet haben, so das US-Außenministerium. Die Visumskautionsregelung hatte zuvor von einigen B1/B2-Visumantragstellern aus bestimmten Ländern die Hinterlegung einer rückzahlbaren Kaution in Höhe von 5,000, 10,000 oder 15,000 US-Dollar verlangt.
Die Entscheidung fällt in einem kritischen Moment. Die Vereinigten Staaten, die gemeinsam mit Kanada und Mexiko die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ausrichten, sehen sich seitens der globalen Reisebranche mit wachsenden Bedenken hinsichtlich ihrer Politik konfrontiert, die bei potenziellen Besuchern Angst, Unsicherheit und Zögern hervorgerufen hat.
Wir begrüßen die Entscheidung der USA, die Visa-Bürgschaftspflicht für Ticketinhaber der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aufzuheben – ein wichtiger Schritt, der es mehr Fans ermöglicht, frei zu reisen und eines der größten Sportereignisse der Welt zu erleben.
- WTTC (@WTTC) May 18, 2026
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WTTC war eine der wenigen globalen Organisationen, die aktiv nach Gemeinsamkeiten mit der US-Regierung suchten. Guevara und WTTC haben hochrangige Kontakte geknüpft, darunter Treffen in Washington und im Weißen Haus, und gleichzeitig Regierungs- und Privatwirtschaftsvertreter zusammengebracht während WTTCDie kürzlich abgeschlossene Erholungs- und Führungsreise nach Ägypten.
Bei der Veranstaltung in Ägypten kamen über 300 Führungskräfte aus dem öffentlichen und privaten Sektor an Bord der Crystal Serenity zusammen. Das Suezkanal-Programm konzentrierte sich auf die Erholung des globalen Tourismus, Resilienz und die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Auch US-Beamte nahmen an dieser wichtigen Veranstaltung teil.
Für WTTCDie Aufhebung der Visakaution ist mehr als nur eine technische Anpassung der Richtlinien. Sie ist ein Signal dafür, dass Dialog funktionieren kann.
Während viele in den USA ansässige Verbände und Tourismusorganisationen sich davor gescheut haben, die Reisepolitik der Bundesregierung öffentlich in Frage zu stellen, WTTC hat einen direkteren diplomatischen Ansatz gewählt: Dialog statt Angriff; Beratung statt Isolation; und die Erinnerung an die politischen Entscheidungsträger, dass der Reiseverkehr ein Wirtschaftsmotor ist.
Es geht um viel. WTTC Daten zufolge verzeichneten die USA im Jahr 2025 einen Rückgang der ausländischen Besucher um 6 %, obwohl die weltweiten Tourismusausgaben stiegen. Reuters berichtete, dass WTTC Er führte einen Teil des Rückgangs auf Bedenken hinsichtlich der US-Einwanderungs- und Grenzpolitik zurück.
Angesichts der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft 2026 bietet sich den USA eine seltene Gelegenheit, ihr Image neu zu gestalten. Der Verzicht auf Visa-Bürgschaften für berechtigte Ticketinhaber ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch die größere Herausforderung bleibt bestehen: die Welt davon zu überzeugen, dass Amerika offen, gastfreundlich und bereit ist, Gastgeber zu sein.
Für Guevara und WTTCDie Botschaft ist klar: Reisen nehmen zu, wenn Regierungen zuhören, wenn Barrieren abgebaut werden und wenn sich Besucher schon vor dem Besteigen eines Flugzeugs willkommen fühlen.



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