FAA: Nur 45 % der US-Handelsflotte können 5G standhalten

FAA: Nur 45 % der US-Handelsflotte können 5G standhalten
FAA: Nur 45 % der US-Handelsflotte können 5G standhalten

Die USA Federal Aviation Administration (FAA) gestern bestimmt, welche Funkhöhenmessermodelle möglicherweise für Landungen bei geringer Sicht im Falle von 5G-C-Band-Störungen verwendet werden können, wodurch etwa 45 % der kommerziellen US-Flotte für Landungen bei geringer Sicht auf etwas mehr als der Hälfte der Flughäfen freigegeben werden.

Das FAA Die Ergebnisse eröffnen Start- und Landebahnen an 48 der 88 Flughäfen, die am stärksten von 5G betroffen sind, für eine Reihe von Flugzeugmodellen, darunter Boeing 737, 747, 757, 767 und MD-10/-11 und Airbus A310, A319, A320, A321, A330 und A350.

Diese Flugzeuge würden auf den von der aufgeführten Flughäfen landen dürfen FAA auch bei schlechten Sichtverhältnissen. Die restlichen Flughäfen gelten noch immer als zu stark von 5G-Frequenzen betroffen und wären offenbar nur bei gutem Wetter für die Landung geöffnet.

„Passagiere sollten sich bei ihren Fluggesellschaften erkundigen, ob das Wetter an einem Zielort vorhergesagt wird, an dem 5G-Störungen möglich sind“, so die FAA gewarnt.

Die Agentur stellte auch fest, dass keiner der 88 betroffenen Flughäfen am 5. Januar bei den jüngsten schlechten Sichtverhältnissen für die Landung verfügbar gewesen wäre.

AT&T und Verizon, die hinter der Entwicklung von drahtlosen 5G-Netzwerken in den USA stehen, haben vereinbart, deren Einführung bis zum 19. Januar zu verschieben und Pufferzonen um 50 Flughäfen herum einzurichten, um das Interferenzrisiko zu verringern. Pufferzonen wurden insbesondere an den Flughäfen New York City, Los Angeles, Chicago, Las Vegas, Minneapolis-Saint Paul, Detroit, Dallas, Philadelphia, Seattle und Miami eingerichtet.

Die Liste der genehmigten Start- und Landebahnen enthält jedoch nicht viele größere US-Flughäfen. Auch die US-Passagier- und Frachtfluggesellschaften halten die bisherigen Maßnahmen für unzureichend.

Die FAA hat zuvor wiederholt Bedenken geäußert, dass C-Band 5G möglicherweise Flugzeuginstrumente wie Funkhöhenmesser stören könnte. Die Bedenken führten zu Verhandlungen zwischen den Telekommunikationsunternehmen und Regierungsbeamten und führten dazu, dass der ursprünglich für Dezember angesetzte 5G-Einführungstermin mehrmals verschoben wurde.

Die Telekommunikationsunternehmen erklärten sich außerdem bereit, ihre 5G-Türme an Dutzenden von Flughäfen für mindestens weitere sechs Monate nach dem Rollout offline zu halten.

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