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Mehrere Menschen wurden bei einem islamistischen Terroranschlag in Wien getötet und verwundet

Bei dem islamistischen Terroranschlag in Wien wurden mehrere Menschen getötet, viele verletzt
Mehrere Menschen wurden bei einem islamistischen Terroranschlag in Wien getötet und verwundet
Geschrieben von Harry S. Johnson

Mehrere Personen haben am Montag einen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt durchgeführt, bei dem mehrere Menschen getötet und viele verletzt wurden, berichtete die Wiener Polizei heute.

"Schüsse im Stadtteil Inner City - es gibt Verletzte - HALTEN SIE SICH VON allen öffentlichen Plätzen oder öffentlichen Verkehrsmitteln fern", schrieb die Polizei auf Twitter und forderte die Menschen auf, keine Fotos oder Videos zu teilen.

Die Angreifer zielten am Montagabend auf das Gebiet um das Stadttempel, die jüdische Wiener Synagoge aus den 1820er Jahren. Es war unklar, ob die Synagoge selbst oder die angrenzenden Gemeindebüros ins Visier genommen wurden, da sie zu diesem Zeitpunkt geschlossen waren.

Auf dem Gelände arbeiteten große Spezialeinheiten. Die österreichische Kronen Zeitung berichtet, dass sich ein Angreifer mit einem Sprengsatz zur Detonation gebracht hat.

Lokale Medien haben mehrere Opfer gemeldet, darunter einen Polizisten, der bei einem Feuergefecht mit den Angreifern verletzt wurde. Es gibt unbestätigte Berichte über sieben Tote.

In den sozialen Medien verbreitete Videos zeigten einen weiß gekleideten Schützen, der eine mit Kopfsteinpflaster bedeckte Straße entlang ging und schoss. Weitere Aufnahmen zeigten einen Schusswechsel am Schwedenplatz, einem nahe gelegenen Platz entlang der Donau.

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage, nachdem der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz angekündigt hatte, seine Regierung werde gegen den „politischen Islam“ kämpfen, als Reaktion auf eine Gruppe von 30 bis 50 türkischen Teenagern, die durch die katholische Kirche St. Anton von Padua stürmten und „Allahu akbar“ riefen.

In Frankreich wurden letzte Woche drei Personen in einer Kathedrale in Nizza brutal angegriffen, nachdem Präsident Emmanuel Macron eine ähnliche Erklärung zum „Islamismus“ abgegeben hatte, der die säkulare französische Republik bedroht. Vor zwei Wochen wurde ein Französischlehrer in einem Vorort nördlich von Paris nach seiner Lektion über Redefreiheit enthauptet.

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Über den Autor

Harry S. Johnson

Harry S. Johnson ist seit 20 Jahren in der Reisebranche tätig. Er begann seine Reisekarriere als Flugbegleiter bei Alitalia und arbeitet heute seit 8 Jahren als Redakteur für TravelNewsGroup. Harry ist ein begeisterter Weltenbummler.